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Presse
„AugenBlicke“ und „LebensElexier“

Von R. Mairose−Gundermann

WÜLFRATH „Es reizt mich, Dinge zu fotografieren, an denen man normalerweise einfach so vorbei geht“, sagt Diemut Fronober. Ihr Medium ist die Schwarz−weiß−Fotografie. Weil sie neben Kontrasten die ganze Skala der Grauabstufungen bietet, erklärt sie. Weil das Auge sich auf die wesentliche Bildaussage konzentrieren kann und nicht von Farbe abgelenkt wird. Weil der Betrachter in der von Reizen überfluteten Welt zur Ruhe kommen kann. Unter dem Titel, „AugenBlicke“ sind ihre Arbeiten zurzeit in der „Galerie
Wilhelm 94“ zu sehen.

Es ist die zweite Ausstellung, seit Simone Butzong die Leitung der Galerie von ihren Eltern Christel und Udo Butzong übernahm und die erste reine Foto−Ausstellung in der Galerie überhaupt. „AugenBlicke“ rückt
Alltagssituationen in den Mittelpunkt: Eine sprühende Bewässerungsanlage im Sonnenlicht („LebensElexier“), aufgereihte Strandkörbe („ZusammenHalt“), Rolltreppen mit verhuschten Personen („Eilig“), riesige Kreuzfahrtschiffe vor einer Hafenkulisse („GigantenBlick“). Die Rückenansicht eines Malers am Meer wird zu „FernWeh“, der Blick ins Innere einer Wendeltreppe zu „SchneckenHaus“.

Durch die Fotografie erkenne man plötzlich, wie spannend diese Augenblicke seien, sagte Dr. Carsten Christmann zur Ausstellungseröffnung. Er forderte die Betrachter auf, den Alltag intensiv zu erleben, mit offenen Augen durch den Alltag zu gehen.

Diemut Fronober wurde 1968 in Wülfrath geboren und lebt heute in Ratingen. Ihr Beruf ist Industrie−Kauffrau. Die Fotografie hat sich nach eigenen Aussagen „zur Passion entwickelt“. Seit der Großvater ihr mit 12 Jahren einen Fotoapparat schenkte, hält sie insbesondere auf Reisen ihre ganz persönliche Wahrnehmung von Architektur, Landschaft, Natur fest, inzwischen mit der Digitalkamera.

Gelegentlich tauchen in den Bildern auch Menschen auf – ein eilender Radfahrer, Fußgänger auf der Treppe, Fotografierende. Augenblicke, bei denen Personen im Mittelpunkt stehen, wie „EinSam“, „ZweiSam“, „GemeinSam“ sind die Ausnahme.

Bei einigen Exponaten weicht Fronober von der Konzentration auf Schwarz−weiß ab. „Die Bilder leben von der Farbe“, verweist sie beispielsweise auf „OstseeGold“ und „SonnenBlick“. Ihr Bestreben sei, mit ihren Bildern Geschichten zu erzählen und bei dem Betrachter Emotionen auszulösen, sagt die Fotografin. Die Wunschvorstellung erfüllt sich, wenn man die eingefangenen Stimmungen, zum Beispiel am Strand, nur
lange genug auf sich wirken lässt.

Ausstellung: Bis 21. Dezember 2008. Zu sehen nach Vereinbarung.
Galerie Wilhelm 94, Wilhelmshöhe 10a, Wülfrath. Simone Butzong, 0211−556677.




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